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Reaktionen auf den Angriff in Sumy

Die internationale Gemeinschaft verurteilt mit Entsetzen das neue Massaker, das von russischen Truppen in der Ukraine verübt wurde.

Sursă foto: Serviciul de Stat de Urgență al Ucrainei.
Sursă foto: Serviciul de Stat de Urgență al Ucrainei.

und , 14.04.2025, 14:06

Bis zum immer unwahrscheinlicher werdenden Abschluss eines Waffenstillstands setzt die russische Invasionsarmee ihre mörderische Offensive in der Ukraine fort. Am Sonntag töteten russische Raketen in der Stadt Sumy im Norden des Landes mindestens 34 Menschen und verletzten mehr als 100. Es war der Palmsonntag, der in diesem Jahr gleichzeitig von der westlichen und der östlichen Christenheit gefeiert wird. Die politische Führung in Kiew zögerte nicht, die Russen zu beschuldigen, den Feiertag abgewartet zu haben, um so viele Menschen wie möglich auf einen Schlag zu töten. Zwei ballistische Raketen explodierten in der Nähe der staatlichen Universität und des Kongresszentrums der Stadt. Eine Rakete traf einen mit Fahrgästen besetzten Trolleybus. Bilder vom Tatort zeigten auf der Straße liegende Leichen, brennende Autos und Rettungskräfte, die blutüberströmte Überlebende trugen, berichteten internationale Medien. Sie verweisen auch auf den Zynismus des Regimes des siebzigjährigen Wladimir Putin, eines ehemaligen Offiziers der sowjetischen politischen Polizei, der an christlichen Feiertagen Verbrechen im großen Stil begeht, obwohl er sich als Verteidiger traditioneller Werte ausgibt, die er der angeblichen Dekadenz des säkularisierten Westens gegenüberstellt.

 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky bat seinen amerikanischen Amtskollegen Donald Trump, in die Ukraine zu kommen, um sich selbst ein Bild von der durch die russische Invasion verursachten Katastrophe zu machen. Trump, der zumindest erklärtermaßen in Verhandlungen steht, mit denen er der Ukraine Frieden bringen will, bezeichnete den Angriff auf Sumy als schrecklich, fügte aber hinzu, dass ihm gesagt wurde, dass „die Russen einen Fehler gemacht haben“. Der Sondergesandte des US-Präsidenten für die Ukraine, General Keith Kellogg, ist offener und sagt, der russische Angriff am Palmsonntag überschreite alle Grenzen des Anstands. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagt: „Russland hat diesen Krieg begonnen. Und heute ist klar, dass nur Russland beschlossen hat, ihn unter völliger Missachtung von Menschenleben, internationalem Recht und den diplomatischen Bemühungen von Präsident Trump fortzusetzen.“ Auch die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, der britische Premierminister Keir Starmer und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz haben das Blutbad in Sumy verurteilt.

 

Der amtierende Präsident Rumäniens, des Nachbarlandes der Ukraine, Ilie Bolojan, erklärte: „An diesem Palmsonntag kommen herzzerreißende Bilder aus Sumy, nachdem russische Raketen unschuldige Zivilisten getötet haben. Unsere Gedanken sind bei dem ukrainischen Volk und den Familien der Opfer. Wir unterstützen weiterhin alle Bemühungen, Frieden zu schaffen und diesen Kriegsverbrechen ein Ende zu setzen“. „Die rumänische Regierung steht in Solidarität mit der Ukraine. Wir sprechen den Familien der Opfer des schrecklichen russischen Raketenangriffs in Sumy an diesem Palmsonntag unser Beileid aus. Wir verurteilen diese Gräueltat aufs Schärfste“, schrieb Premierminister Marcel Ciolacu.

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