Der Abzug einiger US-Truppen aus Europa, darunter auch aus Rumänien, habe eine gewisse Symbolkraft, beeinträchtige jedoch nicht die Sicherheit in der Region, erklärte Präsident Nicușor Dan. „Was die Sicherheit betrifft, ist Rumänien ein sicheres Land. Auch in den Beziehungen zwischen uns und den Vereinigten Staaten verlaufen die Dinge stabil“, sagte das Staatsoberhaupt nach der Ankündigung, dass die amerikanischen Streitkräfte ihre Truppenpräsenz in Rumänien verringern werden.
Die Zahl der französischen Soldaten in Rumänien wurde erhöht, erklärte die französische Verteidigungsministerin Catherine Vautrin, die sich zu einem Besuch in Rumänien aufhält.
Die US-Armee verkleinert ihre Präsenz an der Ostflanke der NATO – auch Rumänien ist davon betroffen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums geht es jedoch nicht um einen Rückzug, sondern um eine planmäßige Anpassung. Rund 1.000 amerikanische Soldaten bleiben weiterhin im Land stationiert. Die Regierung in Bukarest betont, die Sicherheit Rumäniens und der Allianz sei nicht gefährdet.
In Washington hat Rumäniens Außenministerin Oana Țoiu ihren amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Bei dem Gespräch ging es um die Vertiefung der strategischen Partnerschaft zwischen Bukarest und Washington – von der Sicherheit an der NATO-Ostflanke bis zur Zusammenarbeit in Wirtschaft und Energie.
Jérémy de France kommt aus Paris. Er wurde dort als Sohn einer brasilianischen Mutter und eines Vaters von der Insel Réunion geboren. Er wuchs auf den Malediven, dann auf der Insel Réunion und anschließend auf Mauritius auf. Im Alter von sieben Jahren kehrte er nach Paris zurück, ging zur Schule, studierte Informatik und arbeitete anschließend als IT-Freelancer.
Die „Koalition der Willigen“ für die Ukraine hat sich verpflichtet, für die Zeit nach dem Krieg einen praktikablen Sicherheitsplan für das Nachbarland Rumäniens vorzulegen.
Die Zugehörigkeit zur NATO und zur EU sowie die strategische Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten bleiben die Grundpfeiler der rumänischen Außenpolitik. Dies ist das Fazit des am Dienstag stattgefundenen Jahrestreffens der rumänischen Diplomatie.
Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran ist erneut eskaliert – mit weitreichenden Folgen für die gesamte Region. Nach einem israelischen Militärschlag auf hochrangige iranische Ziele reagierte Teheran mit dem Abschuss ballistischer Raketen. Eine diplomatische Lösung scheint derzeit in weiter Ferne. Auch die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt – darunter Rumänien.
Die EU und die USA wollen die Sicherheit rund ums Schwarze Meer stärken – mit neuen Projekten und mehr Zusammenarbeit. Dahinter steht die strategische Bedeutung der Region.
Die strategische Partnerschaft zwischen Rumänien und den Vereinigten Staaten funktioniert tadellos, trotz der Rauschzustände, die in der Öffentlichkeit herrschen.
Rumänien hat gewählt – und mit Nicușor Dan einen neuen Präsidenten, der klar prowestlich auftritt. Die Wahl kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Beziehungen zu den USA unter Präsident Donald Trump neu austariert werden müssen. Welche Signale senden Bukarest und Washington jetzt – und was bedeutet das für die strategische Partnerschaft beider Länder?