Das Phänomen der Teenager-Mütter bringt Rumänien seit Jahren in die internationalen Schlagzeilen. Insbesondere Minderjährige aus benachteiligten sozialen Milieus und Roma-Gemeinschaften sind davon betroffen.
Obwohl Rumänien EU-weit Spitzenreiter ist, wenn es um ungewollte Schwangerschaften und minderjährige Mütter geht, schaffen es Zivilgesellschaft und Politik nicht, sich auf eine vernünftige Sexualaufklärung in der Schule zu einigen.
Rumänien konfrontiert sich seit Jahren mit dem Problem der Teenager-Mütter. Viele Eltern zeigen sich jedoch zurückhaltend gegenüber dem Schulfach Sexualkunde.
Heute geht es u.a. um die kürzlich stattgefundene Präsidentenwahl in der benachbarten Moldaurepublik, um die außenpolitische Gesinnung der Rumänen und um die fehlende Sexualerziehung in rumänischen Schulen.
Fast jedes zehnte Kind wird in Rumänien von einer jugendlichen Mutter im Alter von 15 bis 19 Jahren auf die Welt gebracht. Damit nimmt Rumänien einen der ersten Plätze in der EU in puncto Teenage-Schwangerschaften ein.
Heute mit Zuschriften von unseren Hörern Lutz Winkler, Ralf Urbanczyk und Fritz Andorf sowie einem Fragment aus unserem Audioarchiv.